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Hol dir die Natur nach Hause

Bei hubus dreht sich alles um Bio­ab­fall, Kom­post­wür­mer und Bio-Dün­ger aka Wurm­hu­mus. Wir bie­ten Kreis­lauf­lö­sun­gen für einen zukunfts­fä­hi­gen Umgang mit unse­ren Küchen­ab­fäl­len in der Stadt: Kom­post­mö­bel — Wurm­kom­pos­ter als Sitz­mö­bel — und ver­schie­de­ne Work­shop-For­ma­te sind unser Ter­rain. Unser Ziel ist es, Groß und Klein für frucht­ba­ren Boden und gesun­de Lebens­mit­tel zu begeis­tern. Die Wurm­kom­pos­tie­rung ist dafür per­fekt: sie ver­bin­det ein span­nen­des Erleb­nis mit der Ret­tung unse­rer Nähr­stof­fe vor der Müll­ton­ne. Oben­drein gibt es unge­wöhn­li­che Haus­tie­re, fes­seln­de Gesprächs­the­men und einen Blick in die Geheim­nis­se des Bodens.      

Ground Con­trol to Major Tom: Kom­pos­tie­ren ist kei­ne Rake­ten­wis­sen­schaft. Wir bedie­nen uns ein­fach dem cle­ve­ren Mecha­nis­mus von Mut­ter Natur, der unse­re Nähr­stof­fe in einem natür­li­chen Kreis­lauf hält. So schlie­ßen wir den Zyklus der Natur und brin­gen wie­der Leben in den Boden. Dazu brau­chen wir unse­re Bio­ab­fäl­le, Kom­post­wür­mer, ein geeig­ne­tes Wurm-Wohn­um­feld und etwas Kom­post­wis­sen. Mit die­sen Zuta­ten kön­nen wir haut­nah die Natur erle­ben, unse­ren Abfall redu­zie­ren und Wurm­hu­mus her­stel­len. Das funk­tio­niert drin­nen wie drau­ßen. Wurm­kom­pos­tie­rung ist wahr­haf­tig kei­ne Magie, obwohl sie Zau­ber in unse­re Welt bringt.

Wurmkompostierung

Über­all dort, wo orga­ni­sche Abfäl­le ent­ste­hen, kön­nen die­se mit Kom­post­wür­mern recy­celt wer­den. Totes orga­ni­sches Mate­ri­al ist dir sicher als „Bio­ab­fall“ bekannt. In der Stadt möch­ten wir ihn mög­lichst zügig los­wer­den, da er schnell zu rot­ten anfängt. Kom­post­wür­mer aber kön­nen mit die­sen Lebens­mit­tel­res­ten gefüt­tert wer­den. Sie freu­en sich beson­ders über mat­schi­ge Obst- und Gemü­se­res­te, Kaf­fee plus Fil­ter und schlaf­fe Kräu­ter — also unse­re Küchen­ab­fäl­le. Zel­lu­lo­se in Form von feuch­tem Papier und Pap­pe sind eben­falls ein Schman­kerl für die Würmer. 

Das Bes­te an der Ver­dau­ungs­ar­beit der Wür­mer ist, dass sie die im Abfall ent­hal­te­nen Nähr­stof­fe in ihrem laaaaaa­an­gen Magen mit Boden­par­ti­keln ver­mi­schen und sie dadurch in frucht­ba­re und sta­bi­le Boden­krü­mel umwan­deln. Doch damit nicht genug: bei der Umwand­lung von feuch­ten Bio­ab­fäl­len in Humus ent­steht zusätz­lich Sicker­was­ser, das ver­dünnt als Flüs­sig­dün­ger genutzt wer­den kann. Die­sen Umwand­lungs­pro­zess von Bio­ab­fall in Wurm­hu­mus nennt man Wurm­kom­pos­tie­rung, obwohl neben den Wür­mern noch zahl­rei­che ande­re Kleinst­or­ga­nis­men am Pro­zess betei­ligt sind.

Der unter Gärt­nern auch als „Schwar­zes Gold“ bekann­te Wurm­hu­mus lie­fert aber weit mehr als nur Nähr­stof­fe. Er akti­viert das Boden­le­ben, för­dert die Boden­ge­sund­heit, erhöht die Was­ser­spei­cher­fä­hig­keit des Bodens und ent­hält wachs­tums­för­dern­de Stoffe. 

Wurm­hu­mus ist damit pure Bio-Ener­gie für die Böden und hilft so dei­nen Pflan­zen gesund zu blei­ben. Abso­lut über­zeu­gend fin­den wir, dass es sich hier um einen nahe­zu geruch­lo­sen Pro­zess han­delt, der kein„Umsetzen“ des Kom­post­ma­te­ri­als benö­tigt. Für die Durch­lüf­tung sor­gen die klei­nen Racker durch ihre wüh­len­de Tätig­keit schon allei­ne. Es könn­te also kaum simp­ler sein: Natür­li­ches Recy­cling ohne Strom, Trans­port­we­ge und nen­nens­wer­te mensch­li­che Arbeit.

Spei­se­kar­te für Wür­mer
Bioabfall, Kompostwürmer, Humus

Kompostmöbel

Im Inne­ren eines Kom­post­mö­bels tobt das Kom­post-Leben. Denn dort ver­wan­delt Tag und Nacht eine spe­zi­el­le Regen­wurm-Art dei­ne Küchen­ab­fäl­le in wert­vol­len Wurm­hu­mus.  Wäh­rend du auf dem Sitz­mö­bel Kaf­fee trinkst, dreht sich unter dir das Rad des Lebens. Die­se ent­spann­te Ver­wand­lungs­me­tho­de dei­ner Abfäl­le in Bio-Dün­ger, ver­strömt bei offe­nem Deckel eine zar­te Erin­ne­rung an Wald­bo­den. Auf natür­li­che Wei­se ent­steht so dein eige­ner, 100% bio­lo­gi­scher Pflan­zen­dün­ger — garan­tiert ohne Fremd­stof­fe. Wurm­hu­mus ist Soul Food für dei­ne Pflan­zen, da in sei­nen Krü­meln die geball­te Lebens­kraft von Nähr­stof­fen, Enzy­men und Co. steckt. Die­ses kraft­vol­le “schwar­ze Gold” war­tet nur dar­auf im Blu­men­topf oder im Beet dei­ne Pflan­zen zu ernäh­ren.       

Unse­re Wurm­kom­pos­ter gibt es in zwei Vari­an­ten. Der All­roun­der, unser hubus.quer, ver­lässt die inte­gra­ti­ve Tisch­le­rei erst, wenn mini­ma­lis­ti­sches Design und Funk­tio­na­li­tät stim­men. Sei­ne Mate­ria­li­en bie­ten maxi­ma­le Frei­heit für die Wahl des Stand­orts. Er kann auf dem Bal­kon der Wit­te­rung trot­zen, punk­tet aber genau­so als schi­cke Sitz­bank am Küchen­tisch. Für alle Gestalter*innen und Individualist*innen haben wir den DIY hubus ent­wi­ckelt. Die­ses Modell zum sel­ber bau­en, besticht mit einem lücken­lo­sen Sup­port, hoch­wer­ti­gen Bau­ma­te­ria­li­en und Raum für Adap­ti­on. Die Idee: du baust und gestal­test, wir unter­stüt­zen dich mit Wis­sen und Mate­ri­al. Das Ergeb­nis: dein per­fek­tes Kom­post­mö­bel in Ide­al­grö­ße, Design und Stand­ort­taug­lich­keit. So wie es zu dei­nem Leben passt!

Workshops

In unse­ren Work­shops bie­ten wir unser Ein­mal Eins zur Wurm­kom­pos­tie­rung an. Die ver­schie­de­nen Work­shop-For­ma­te ver­tie­fen unter­schied­li­che Aspek­te der Pra­xis der Wurm­kom­pos­tie­rung: von anwen­dungs­be­zo­gen bis expe­ri­men­tell-lehr­reich. Allen Ange­bo­ten ist gemein, dass die Teil­neh­mer im Anschluss an den Work­shop die Sicher­heit ver­spü­ren mit der Wurm­kom­pos­tie­rung los­le­gen zu können. 

Unser Ziel ist es erfahr­bar zu machen, dass Wurm­kom­pos­tie­rung ein ein­fa­cher, nütz­li­cher und vor allem auch ein fas­zi­nie­ren­der Pro­zess ist, um Lebens­mit­tel­res­te in etwas Nütz­li­ches zu verwandeln. 

Da der natür­li­che Kreis­lauf aber erst wirk­lich geschlos­sen ist sobald der Humus als frucht­ba­res Sub­strat wie­der in Nut­zung kommt, geben wir in unse­ren Work­shops auch Tipps zur Ver­wen­dung von Humus. Für die­je­ni­gen Kom­pos­tie­rer, die vor allem Abfäl­le und Nähr­stof­fe vor der Ton­ne ret­ten wol­len bzw. die mehr Humus pro­du­zie­ren als sie ver­wen­den kön­nen, gibt es Hin­wei­se wer sich über regel­mä­ßi­ge Wurm­hu­mus-Spen­den freu­en wür­de. Unser Anlie­gen ist es  dazu bei­zu­tra­gen, dass mög­lichst viel Wurm­hu­mus im natür­li­chen Kreis­lauf zur Begrü­nung der Kieze, zum Anbau insek­ten­freund­li­cher Pflan­zen und viel­leicht sogar zur Gestal­tung eines “ess­ba­ren Kiez” beiträgt. 

Blog

1000 Würmer oder wie ich zu meinem hubus kam

Anne-Kartin Mit Ihrem Neuen Wurmkomposter, Dem DIY Hubus

Ich beschäf­ti­ge mich schon seit Län­ge­rem damit, nach­hal­ti­ger in mei­nem Haus­halt zu leben, bewuss­ter ein­zu­kau­fen und Abfall zu redu­zie­ren. In unse­rem Gemein­schafts­gar­ten habe ich bereits ers­te Ver­su­che mit einem Kom­post gestar­tet … Wei­ter­le­sen

Mikroorganismen machen den Unterschied

Feuer Von Almos Bechthold Auf Unsplash

Schon mal in einem Wurm­kom­post-Forum auf Face­book mit­ge­le­sen? Ganz schnell kommt da die Fra­ge auf, war­um ver­zeh­ren die Wür­mer eigent­lich viel weni­ger Bio­ab­fall als ange­kün­digt?! Das führt nicht sel­ten zu Frust, was häu­fig unnö­tig ist… Wei­ter­le­sen

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