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Wie wir zu Kompost-Ladies wurden

Immer wie­der wer­den wir gefragt, wie wir eigent­lich zu unse­rem Her­zens­the­ma gefun­den haben und woher wir das alles eigent­lich wis­sen. Ob wir Kur­se zur Kom­pos­tie­rung besucht oder eine päd­ago­gi­sche Aus­bil­dung absol­viert haben, sind typi­sche Fra­gen, die uns nach Work­shops gestellt wer­den. Um ein wenig Klar­heit ins Dun­kel zu brin­gen neh­men wir dich mit in unse­re Vergangenheit.

Julia, die Ber­li­ne­rin von uns bei­den, ist im stei­ner­nen Fried­richs­hain groß gewor­den und hat nichts mehr geliebt als die Feri­en bei der Oma in Sach­sen auf dem Land. Dort konn­te sie ihrer Lei­den­schaft nach­ge­hen: drau­ßen sein, die Hüh­ner füt­tern, im Wald Krab­bel­tie­re suchen, im Gar­ten gra­ben, Obst ern­ten und mit der Oma in der Back­stu­be die leckers­ten Din­ge zau­bern. Die vie­len glück­li­chen und frei­en Wochen im Jahr dort drau­ßen in der Natur haben sie tief mit ihr ver­bun­den …  und sie letzt­end­lich ins Bio­lo­gie-Stu­di­um geführt. Dort durf­te sie dann alles Leben­di­ge, Grü­ne und Bun­te im Detail ken­nen und ver­ste­hen ler­nen. Logi­scher­wei­se mün­de­te die Uni-Zeit in einem Mas­ter in Natur­schutz, aber damit nicht genug, Julia leg­te noch eine Per­ma­kul­tur-Fort­bil­dung oben drauf. Ein Natur­kind durch und durch … manch­mal als ein­zi­ge Per­son weit und breit durch ein Ber­li­ner Gewit­ter radelnd und den Regen genießend.

Julia Seidel von hubus Kinderbild

Ich bin Anja, Rhein­län­de­rin by natu­re. Nach 25 Jah­ren in Ber­lin nen­ne ich die­se Stadt mei­ne Hei­mat. Zumal ich als Geo­gra­fin die Tel­tower Grund­mo­rä­nen­flä­che bes­ser ken­ne als das nie­der­rhei­ni­sche Tief­land. In jun­gen Jah­ren bin ich auf dem Rücken von Shet­land Ponys durch die Wäl­der der Eif­fel gestreift, als Stu­den­tin stand ich mit Gum­mi­stie­feln in Boden­gru­ben der erz­ge­bir­gi­schen Wäl­der, um her­aus­zu­fin­den was die­se Böden aus­macht. Den Blick vom Boden habe ich nie wie­der abge­wen­det, auch wenn ich ihn eine Zeit lang in den Dienst der Con­sul­ting-Bran­che gestellt habe. Zwei Kin­der und eine inspi­rie­ren­de E‑Mail aus dem Kin­der­gar­ten spä­ter, hat­te ich mei­ne Pas­si­on gefun­den: Müll­ver­mei­dung, Natur­er­leb­nis und das Schaf­fen gesun­der Erde. Alles ver­eint in der Wurm­kom­pos­tie­rung, die ide­al in jeden Stadt­haus­halt passt. Gärt­ner­glück kommt gra­tis dazu. 

Doch wie wur­de aus uns dann hubus ? Los­ge­lau­fen mit zwei Freun­den und der Visi­on von schö­nen, nach­hal­ti­gen und lokal gefer­tig­ten Wurm­kom­pos­tern, haben wir damals als Trio ver­schie­de­ne Pro­to­ty­pen gebaut und getes­tet. Schwie­ri­ger als gedacht, Trio zer­bro­chen, ich allei­ne mit mei­ner Visi­on. Das Schick­sal hat es gewollt und mit der Hil­fe einer alten Freun­din wur­de ich mit Julia bekannt gemacht. Wir haben uns gese­hen, gespro­chen und sind gemein­sam ans Werk geschrit­ten. Zunächst haben wir Work­shops für Kin­der auf der IGA Ber­lin gege­ben. Par­al­lel dazu haben wir an unse­rem Wurm­kom­pos­ter gear­bei­tet. Als die­ser voll­endet war, ist unser Herz vor­an gesprun­gen und wir haben 2019 alles auf die hubus-Kar­te gesetzt. Die geni­als­te (Boden-)Reise überhaupt.

Seit­dem sind wir als Team und als Grün­de­rin­nen enorm gewach­sen. Der Spaß­fak­tor ist zum Glück immer noch zu 100% da. Wir sind uns sicher, dass du die­se Freu­de, schö­ner Göt­ter­fun­ken, im Kon­takt zu uns spü­ren kannst.  Unse­re eige­ne Begeis­te­rung für die Sache bei der Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung der Work­shops ist die Magie, die uns strah­len lässt. Unser Ziel ist es mög­lichst vie­le wei­te­re Men­schen mit die­ser Lei­den­schaft anzu­ste­cken. Wir bren­nen für ein nach­hal­ti­ge­res Mor­gen und grü­ne­re Städ­te. Bist du dabei? 

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